Systemisches Business Coaching

Emotionale Führung durch Selbstreflexion

In unserer aktuellen Arbeitslandschaft sehnen sich Arbeitnehmer:innen nach mehr als einem sicheren Arbeitsplatz mit adäquater Entlohnung. Sie streben zunehmend nach Sinnhaftigkeit, persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten, Flexibilität und Erfüllung an ihrer Tätigkeit. 

Work-Life-Balance weicht Work-Life-Blending.

Diese Entwicklung lässt sich für viele Chef:innen und Führungskräfte jedoch nicht immer mit ihrem individuellen Verständnis von Arbeit vereinbaren. Und vor allem nicht immer mit wirtschaftlichem Erfolg.

Ein Dilemma?

Nein! Beides lässt sich miteinander verbinden, wenn Sie als Führungskraft bereit sind, den ersten Schritt zur Veränderung zu tun.

Herausforderung der Führungskraft: Navigation zwischen den Erwartungen

Wenn Sie selbst ein Unternehmen führen oder Führungsverantwortung für ein Team tragen, kennen Sie den Spagat, indem Sie sich konstant bewegen müssen:

Sie pendeln zwischen den Erwartungen, Bedürfnissen und Zielen des Unternehmens, denen Ihrer Mitarbeiter:innen, Kolleg:innen, und Kund:innen hin und her.

Rentabilität, Wachstum und Leistung gehen dabei nicht immer mit Zufriedenheit, Sinnstiftung oder Selbstverwirklichung einher.

Neben den Bemühungen Kompromisse im Sinne aller beteiligten Parteien aufzuzeigen, versuchen Sie zusätzlich noch Ihren eigenen Erwartungen gerecht zu werden ohne sich dabei zu verlieren.  

Bewusste Wahrnehmung der eigenen Erwartungen 

Genau diese eigenen Erwartungen sind es jedoch, die kaum identifiziert und erforscht werden. So kann beispielsweise die Erwartung, dem eigenen hohen Anspruch immer gerecht werden zu müssen, einen immensen Einfluss auf unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten ausüben.  Wir fühlen uns dann z.B. permanent angespannt und getrieben. In der Folge müssen wir dann mehr tun, um dieses unangenehme Gefühl zu kompensieren. Erst wenn wir den Eindruck haben ausreichend produktiv gewesen zu sein, fühlen wir uns wieder sicher und können uns erlauben uns zu entspannen.

Neben unseren Erwartungen spielen unsere Ängste, negativen Glaubenssätze und Bewältigungsstrategien demnach eine wichtige Rolle im beruflichen Kontext. 

All diese Aspekte nehmen wir jedoch in unserem prall gefüllten (Berufs-)Alltag kaum wahr. Was wir allerdings wahrnehmen können, sind die Resultate unserer nicht vorhandenen Berücksichtigung eigener unbewusster Strukturen: Interpersonelle Konflikte, Mobbing, ein zunehmend wachsender Krankenstand oder eine hohe Fluktuationsrate sind neben einer geringen Frustrationstoleranz und dysfunktionaler Kommunikationskultur einzelner Mitarbeiter:innen nur einige Beispiele für hartnäckige Probleme auf der Beziehungsebene. 

New Work und Emotionale Führung

Neben effektiven Methoden wie 360 Grad Feedback, Interaktionsmodellen oder Potentialanalysen, vervollständigt die Auseinandersetzung mit unseren eigenen unbewusst ablaufenden Prozessen bereits etablierte Ansätze der Mitarbeiterführung und schafft Raum für echte Begegnung, Offenheit und Verständnis.

Ziel ist es, im Rahmen des eigenen Führungsstils vor allem die emotionale Führung auszubauen, um die Beziehungsebene zu stärken. Dies beginnt natürlich bei Beziehung zu uns selbst. Wer sich selbst erkennen, annehmen und führen kann, kann authentisch anderen Menschen begegnen, sie inspirieren, motivieren und führen.

Führungskraft voraus!

In einer Zeit der Werte-Neuausrichtung, in der der Mensch mehr denn je nach Authentizität und Selbstverwirklichung strebt, ist daher eine Erweiterung der bisherigen Perspektive nötig um Menschen statt Mitarbeiter:innen zu entwickeln. 

Wenn Sie sich und Ihre Mitarbeiter:innen als untrennbare Einheit Ihres (beruflichen) Erfolges sehen und gerne selbst-bewusst mit Verstand und Intuition führen und arbeiten möchten, erörtern wir entsprechend Ihres konkreten Anliegens zum Beispiel folgende Fragestellungen:

  • Wie nehme ich mich selbst in meiner Rolle als Führungskraft wahr?
  • Welche Überzeugungen habe ich in Bezug auf Leistung, Pflichtbewusstsein und Erfolg?
  • Was bedeutet Kritik für mich? Kann ich kritisieren und kritisiert werden?
  • Wie wichtig ist mir Kontrolle? 
  • Wie möchte ich von meinen Mitarbeiter:innen und Kolleg:innen gesehen werden?
  • Wie kommuniziere ich? Kann ich gewaltfrei kommunizieren oder kommuniziere ich möglicherweise „zu gewaltfrei“ um Konfrontationen und Konflikte zu vermeiden?  
  • Worauf lege ich bei der Arbeit besonderen Wert? 
  • Welche ungesunden Denk-und Glaubensstrukturen trage ich in mir, die meinen Berufsalltag ggf. negativ beeinflussen?
  • Welche Ängste habe ich in meinem Leben, die auch meinen beruflichen Alltag beeinflussen?
  • Was bereitet mir in meiner Position als Führungskraft die größte Freude?
  • Welche Aspekte in meinem Job empfinde ich als anstrengend oder belastend?
  • Welche Sicht- und Verhaltensweisen meiner Mitarbeiter:innen verärgern oder triggern mich?
  • Was lebe ich meinen Mitarbeiter:innen vor vs. was sage ich? 
  • Gibt es Wertekonflikte? (z.B. „ich will, dass mich alle mögen“ vs.ich will, dass meine Anweisungen ausgeführt werden und ich ernst genommen werde“)
  • Wie kann ich lernen Verantwortungsbereiche zu delegieren und  zu akzeptieren, dass meine Mitarbeiter:innen andere Lösungsansätze nutzen als ich?
  • Wie gehe ich in Konfliktsituationen mit Mitarbeiter:innen um? Kann ich „Mensch“ und „Sache“ trennen?
  • Wie fördere ich Mitarbeiter:innen gemäß ihrer individuellen Persönlichkeit und den damit verbundenen Besonderheiten?

Individuelle Unterstützung für Ihre Mitarbeiter:innen 

Selbstverständlich haben Unternehmen jederzeit die Möglichkeit Ihren Mitarbeiter:innen mein Systemisches Business Coaching (und auch jede andere  Leistung!) zu ermöglichen. Hier klären wir zu Beginn das jeweilige Anliegen und schätzen gemeinsam die Anzahl der Sitzungen ein. Unternehmen erhalten dann eine Kostenübernahmeerklärung.

Als zertifizierte Systemische Coachin, Psychologische Beraterin & Kommunikationswissenschaftlerin unterstütze ich Sie ganzheitlich bei  Ihrem  persönlichen Entwicklungs- und Veränderungsprozess. 

Erfahren Sie mehr über mich und meine Arbeit.